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RepairCockpit

Funktion · Kostenvoranschlag

Kostenvoranschlag Software für die Werkstatt: der Kunde gibt den Preis frei, bevor du anfängst.

Mit dem Kostenvoranschlag in RepairCockpit stehen Preis und Positionen schwarz auf weiß, bevor ein Teil bestellt oder ein Gehäuse geöffnet wird. Der Kunde nimmt ihn auf seiner Kundenseite an oder lehnt ab – du streitest hinterher nicht über eine Rechnung, mit der niemand gerechnet hat.

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Am Auftrag

Wie erstellst du einen Kostenvoranschlag?

Nach der Diagnose öffnest du am Auftrag den Kostenvoranschlag. Du schreibst in einem Satz, was du gefunden hast, und legst die Positionen mit Menge und Preis an – frei getippt oder mit „Ersatzteil suchen“. Optional setzt du ein Datum, bis zu dem das Angebot gilt.

Die Preise tippst du brutto, so wie der Kunde sie zahlt. Netto und Mehrwertsteuer rechnet RepairCockpit je Zeile selbst heraus, damit Auftrag und Kostenvoranschlag auf den Cent gleich sind. Solange er ein Entwurf ist, siehst nur du ihn.

  • Befund, Positionen, Brutto-Preise
  • „Ersatzteil suchen“ am Kostenvoranschlag
  • Gültig bis (optional)
Der Kostenvoranschlag am Auftrag: Entwurf mit Hinweistext, Position Display-Austausch mit Menge und Brutto-Preis, dazu „Position“ und „Ersatzteil suchen“

Schritt für Schritt

Wie läuft die Freigabe durch den Kunden ab?

  1. Entwurf schreiben Befund und Positionen eintragen, Ersatzteile suchen, Brutto-Preis prüfen. Nur du siehst den Entwurf.
  2. Senden Der Kunde bekommt eine Mail mit Link oder sieht den Kostenvoranschlag auf seiner Verfolgungsseite. Der Auftrag wandert nach „Wartet auf Kunde“, im Auftrags-Chat steht ein Vermerk, und die Zahlen sind eingefroren.
  3. Kunde entscheidet Auf seiner Seite sieht er die Positionen, den Gesamtpreis inklusive Mehrwertsteuer und, falls gesetzt, bis wann das Angebot gilt. Er tippt „Reparatur beauftragen“ oder „Ablehnen“; bei der Ablehnung fragt die Seite freiwillig nach dem Grund.
  4. Erinnerung Antwortet er nicht, geht automatisch eine Erinnerung mit dem Link raus – ab Werk nach drei Tagen, einstellbar von einem bis zu dreißig. Eine zweite Erinnerung schaltest du bei Bedarf ein.
  5. Zusage übernehmen Mit „Reparatur beauftragen“ wandern die Zeilen in die Auftragspositionen. Auf der Rechnung steht, was der Kunde freigegeben hat, nicht die Schätzung von der Annahme.
  6. Preis ändert sich Dann legst du eine neue Version an. Die alte bleibt als „ersetzt“ stehen, ist aber nicht mehr zu beantworten.

Warum ein Kostenvoranschlag, bevor du reparierst?

Wer ein Notebook mit defektem Mainboard oder ein Handy mit Wasserschaden diagnostiziert hat, kennt die Lage: Die Reparatur kostet mehr, als der Kunde erwartet hat. Ohne schriftliche Zustimmung endet das bei der Abholung im Streit. Mit dem Kostenvoranschlag in RepairCockpit klärst du den Preis vorher – und hast die Antwort des Kunden mit Zeitpunkt am Auftrag. Wie ein Kostenvoranschlag rechtlich gilt, steht im Ratgeber samt PDF-Vorlage: Kostenvoranschlag für Reparaturen: Vorlage und was rechtlich gilt. Und wie du die Preise darin kalkulierst, zeigt Reparaturpreis kalkulieren: So rechnet eine Werkstatt mit dem kostenlosen Reparaturpreis-Rechner.

Was der Kunde sieht

Der Kunde braucht kein Konto und kein Passwort: Er kommt über den Link in der Mail oder über den QR-Code auf seiner Karte auf seine Seite. Dort steht der Kostenvoranschlag ganz oben, mit den Positionen, dem Gesamtpreis inklusive Mehrwertsteuer und einem PDF zum Mitnehmen. Das PDF bleibt auch nach seiner Antwort abrufbar, dann mit dem Vermerk, ob er angenommen oder abgelehnt hat.

Was du in der Hand behältst

Nach dem Senden ist der Kostenvoranschlag eingefroren: Der Kunde hat genau diesen Zeilen zugestimmt, und eine Zustimmung zu etwas Veränderlichem wäre keine. Ändert sich der Preis, gibt es eine neue Version. Die Antwort des Kunden, bei einer Ablehnung auch sein Grund, steht am Auftrag, und der Auftrag liegt in der Spalte „Wartet auf Kunde“. Dort zählt er am Board nicht als liegen geblieben – rot wird nur, wo du am Zug bist.

Kostenvoranschlag und Rechnung hängen zusammen

Auch du kannst jeden Stand als PDF öffnen: den Entwurf mit dem Vermerk „Entwurf“, die gesendete und die ersetzte Fassung. Weil die zugesagten Zeilen in den Auftrag wandern, entsteht die Rechnung später aus genau diesen Positionen. Kostenvoranschlag, Auftrag und Rechnung sprechen damit von derselben Zahl – du musst nichts abgleichen und nichts neu tippen.

Versicherung und Händler

Hat der Kunde eine Geräteversicherung, stellst du den Kostenvoranschlag an die Versicherung direkt aus dem System; die Verträge hängen am Kundenkonto. Und schicken dir andere Werkstätten Geräte über das Händlerportal ein, antworten sie dort auf deinen Kostenvoranschlag – das Händlerportal gibt es ab Tarif Betrieb.

Häufige Fragen

Fragen zum Kostenvoranschlag.

Wie funktioniert ein Kostenvoranschlag in RepairCockpit?

Du erstellst ihn am Auftrag als Entwurf und sendest ihn. Der Kunde bekommt eine Mail mit Link, der Auftrag wandert nach „Wartet auf Kunde“, die Zahlen sind eingefroren. Der Kunde nimmt auf seiner Kundenseite an oder lehnt ab; mit der Zusage gehen die Zeilen in die Auftragspositionen.

Kann der Kunde den Kostenvoranschlag online freigeben?

Ja, ohne Konto und ohne Passwort. Er öffnet den Link aus der Mail oder seine Kundenseite und tippt „Reparatur beauftragen“ oder „Ablehnen“. Bei einer Ablehnung kann er freiwillig einen Grund nennen.

Was passiert, wenn der Kunde nicht antwortet?

Er bekommt automatisch eine Erinnerung mit dem Link, ab Werk nach drei Tagen; du stellst zwischen einem und dreißig Tagen ein und kannst eine zweite Erinnerung zuschalten. Diese Automatik gibt es ab Tarif Laden.

Kann ich den Preis nach dem Senden noch ändern?

Nicht am gesendeten Kostenvoranschlag: Er ist eingefroren, weil der Kunde genau diesen Zeilen zustimmt. Du legst eine neue Version an; die alte bleibt als „ersetzt“ stehen und lässt sich nicht mehr beantworten.

Bekommt der Kunde den Kostenvoranschlag auch als PDF?

Ja. Auf seiner Seite steht „Als PDF herunterladen“. Das PDF zeigt nie einen Entwurf und nie eine ersetzte Fassung; auch nach seiner Antwort bleibt es abrufbar, dann mit dem Stand „angenommen“ oder „abgelehnt“.

Was passiert nach der Zusage des Kunden?

Die Zeilen des Kostenvoranschlags werden in die Positionen des Auftrags übernommen. Der Preis, dem der Kunde zugestimmt hat, steht später auf der Rechnung – nicht die Schätzung von der Annahme.

In welchem Tarif ist der Kostenvoranschlag enthalten?

In jedem Tarif, auch in Start für 39 € im Monat. Nur die automatische Erinnerung an offene Kostenvoranschläge gehört zu den Automatiken ab Laden (69 €). Alle Preise netto, monatlich kündbar; 30 Tage testest du kostenlos, ohne Zahlungsdaten.

Erst den Preis klären, dann reparieren.

30 Tage voller Funktionsumfang, ohne Zahlungsdaten und ohne automatische Verlängerung.

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